Franz Lehrndorfer fröhlich an der Orgel (Mittelbayerische Zeitung)

Die achte CD des früheren Münchner Dom-Organisten bietet viel „Heiteres aus Konzerten“: eine rundum vergnügliche Begegnung.
Ein Beitrag von Gerhard Dietel in der Mittelbayerischen Zeitung.

Link zum Artikel:
http://www.mittelbayerische.de/kultur-nachrichten/franz-lehrndorfer-froehlich-an-der-orgel-21853-art1589553.html

One thought on “Franz Lehrndorfer fröhlich an der Orgel (Mittelbayerische Zeitung)

  1. Hannes Brachat says:

    Schon seine „Kinderlieder-Improvisationen“ gehören zum Schönsten der orgelimprovisatorischen Spezies. Welche Freude, nach 40 Jahren quasi „aus dem Nichts“ eine so geniale Fortsetzung erleben zu dürfen! Die Frankenhymne, „Wohlauf, die Luft geht frisch und rein“, welch mitreissendes Musikantentum. Joseph Victor von Scheffel, der Dichter, Badener, er wäre von den Socken! „Solang der Alte Peter“, man muss sich die Kirche „Alter Peter“ in München und die Atmosphäre dort am Marienplatz kennen, Franz Lehrdorfer weiss das einmalig in musikalische Bilder zu übersetzen. Wenn er dann „Schlaf, Kindlein, schlaf“, der „Mond ist aufgegangen“ oder über „Die Blümelein, sie schlafen“ improvisiert, vernimmt man die geniale Spiritualität des legendären Domorganisten. Franz Lehrndorfer weiss die Klangfarben der Orgel, die Vielfalt und das alles in eine sehr nahe gehende Form virtuos ineinander zu bringen. Und erst seine Fugenkunst. Wie tauchen in ihm all diese Themen auf? Zu seinem Frankenlied passt immer ein guter Frankenwein. Wer geniessen kann, trinkt keinen Wein mehr, sondern kostet Geheimnisse. Welch eine Erhöhung durch das grosse Improvisationsgenie Franz Lehrndorfer.
    Prof. Hannes Brachat, Iphofen

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